Termine: 21. Januar 2027 ODER 21. Oktober 2027
Basic-Kursinformation
Sie gewinnen ein fundiertes Verständnis der häufigsten psychischen Diagnosen (Angststörungen, PTBS, Depression, Burnout u.a.), lernen ihre typischen Erscheinungsformen und die innere Logik dahinter kennen, denn alles, was unsere Psyche produziert, folgt einem Sinn.
Sie hinterfragen kritische Grundbegriffe wie „Störung“ oder „psychisch krank“ und entwickeln eine differenzierte Haltung dazu, was psychische Gesundheit überhaupt bedeuten kann – jenseits von einfachen Gegensatzpaaren.
Zielgruppe
• Menschen die mit Menschen arbeiten
• Berater:innen, Coach:innen, Therapeut:innen
• Interessierte und Neugierige
Voraussetzung
• Neugierde und ein grundsätzliches Interesse an der Psyche des Menschen
Termine
21. Januar 2027 ODER 21. Oktober 2027
Uhrzeit
je 9-17 Uhr
Kursort
SI Kassel
Abschluss | Zertifizierung
Teilnahmebescheinigung des SI Kassel
Kosten
210,- €
[Seminar findet ab 8 Personen statt.]
Inhalte
Was sind Angststörungen? Was ist eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)? Sind Burnout und Depressionen dasselbe? Ab wann ist man psychisch „gestört“, ist eine Störung das Gegenteil von Gesundheit und was ist eine Störung überhaupt? Macht es überhaupt Sinn das Phänomen so zu nennen?
In dem Seminar „Einmal quer durch den Störungsgarten“ bekommen Sie einen Überblick über die häufigsten psychischen Diagnosen. Sie werden deren Erscheinungsformen kennenlernen und die innere Logik verschiedener „Störungen“ verstehen. Denn alles, was unsere Psyche produziert, folgt einem Sinn.
Das perfekte Seminar für alle, die schon immer einen Eindruck von der bunten Bandbreite erhalten wollten, die unsere Psyche produzieren kann.
Nach dem Seminar werden Sie leichter in der Lage, psychische Phänomene einzuordnen, Betroffene verständnisvoller zu begleiten und das eigene oder fremde Erleben weniger zu pathologisieren, ohne die Realität von Leid zu leugnen.
Termin: 21. Januar 2027 – „Störungsgarten“
Termin: 21. Oktober 2027 – Störungsgarten
TRAINER:IN
MICHAEL ROST (Der Micha)
Michael Rost ist Psychologischer Psychotherapeut, Systemischer Supervisor und leitet seit 8 Jahren den Psychologischen Bereich einer Akutpsychosomatischen Klinik. Er arbeitet als Therapeut, Supervisor, Selbsterfahrungsleiter und Dozent.
Neben der langjährigen klinischen Erfahrung in der akutpsychosomatischen Versorgung arbeitete er als staatlich anerkannter Erzieher mit Kindern und Jugendlichen, unter anderem in heilpädagogischen und therapeutischen Wohngruppen. Diese Stationen prägen seine Arbeit an der Schnittstelle von individueller Psychotherapie, systemischen Zusammenhängen und der Frage, wie Menschen mit Leid umgehen und was wirklich hilft. Sein Interesse gilt dabei besonders der Frage, wie Menschen ihre eigenen Erfahrungen mit psychischem Leid verstehen und einordnen können, welche Rolle Therapie, Familie oder ganz andere Wege spielen , und wie wir kritisch hinterfragen, was „Störung“ eigentlich bedeutet. Man kennt ihn als: schonungslos ehrlich, auf Augenhöhe, witzig und immer mit einem kritischen Blick auf das System und auf das, was wir glauben zu „wissen“.


