Sexualität und Paare
Aus systemischer Sicht stehen Störungen in der Sexualität häufig in einer Wechselbeziehung zur Paardynamik. Dabei spielen Erfahrungen aus der Lebensgeschichte, die sexuelle Biographie, Vorstellungen und Bilder über Sexualität sowie das (mangelnde)Wissen über sexuelle Vorgänge und physische Reaktionsabläufe eine Rolle. Dies gilt es im therapeutischen Prozess im Blick zu behalten.
Die Arbeit mit sexuellen Themen ist oft schwierig. Das Feld ist eher von Sprachlosigkeit bestimmt und das offene und direkte Sprechen darüber fällt schwer. Die Überwindung dieser Sprachlosigkeit als Teil des Problems kann im therapeutischen Kontext jedoch die erste lösungsorientierte Musterunterbrechung ausmachen.
Im Seminar werden die verschiedenen sexuellen Funktionsstörungen vorgestellt, die Möglichkeit gegeben eigene Werte und Normen bzgl. Sexualität zu reflektieren sowie therapeutisches Vorgehen und sexuelle Kommunikationsfähigkeit zu üben.
Abschluss
Teilnahmebescheinigung